Ein Tag in Berlin

Ende Juni war ich für eine Nacht und einen Tag in Berlin. Mein Freund kam von einer Tagung aus Porto wieder und ich holte ihn am Flughafen ab. Nach einer Nacht im Hotel machten wir uns einen schönen Tag in Berlin, bevor wir zu ihm fuhren.

Wir sind beide keine besonderen Fans von Berlin, wollten der Stadt aber gemeinsam noch eine Chance geben.

Nachdem wir unser Gepäck am Bahnhof eingeschlossen hatten, machten wir einen kleinen Streifzug durch den Ampelmännchen-Shop, da ich für ein Geschenk ein paar typische Berlin Souvenirs benötigte.

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Vom Bahnhof aus liefen wir dann in Richtung Reichtstag. Es war gut was los, da es ein sonniger, sehr warmer Tag war. Viele Touristen waren unterwegs und wenige Wolken brachten zwischendurch Schatten.

Zwischen Selfiesticks und Touristengruppen schlängelten wir unseren Weg an dem Gebäude vorbei. Ein Pflichtfoto vor dem Reichtstag und ein Foto von dem Reichstag und weiter ging es in Richtung Brandenburger Tor.

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Reichstag Berlin

Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem kleinen Restaurant vorbei, in dem wir uns erst einmal Frühstück gönnten und einen Kaffee tranken. Dabei wurden wir von vielen Spatzen belagert. Die waren ganz schön aufdringlich.

Frisch gestärkt liefen wir weiter zum Brandenburger Tor. Ich nötigte meinen Verlobten zu einem kitschigen Foto vor dem Berliner Wahrzeichen (welches ich euch hier erspare :D). Leider war das Ganze nicht so einfach, da aufgrund der WM Fanmeile im Rahmen der Fußball-WM eine riesige Absperrung und ein Zaun die Location etwas verunstalteten. Sowas hatten wir 2016 in Paris schon zur EM. Dort hing ein riesiger Fußball inmitten des Eiffelturms. Irgendwie ziehen wir sowas an.

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Das reichte uns tatsächlich schon an Sightseeing und wir fuhren mit der U-Bahn zum Rosenthaler Platz um die Gegend nach Plattenläden abzugrasen. Dort gibt es jede Menge kleiner Lädchen. Manche verkaufen Kleidung und Platten, andere wiederum ganz oldschool nur Vinyls.

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In sämtlichen Restaurants standen Fernseher oder Leinwände, die das aktuelle Fußballspiel übertrugen, sodass man neben der Musik aus den kleinen Läden das Fußballspiel mitverfolgen konnten. Bevor wir uns auf den Weg entlang der Straße machten, stärkten wir uns beim Italiener mit einer Pizza und pilgerten anschließend entlang der von Google Maps vorgeschlagenen Route, um die meisten Plattenläden zu besuchen. Dabei entdeckte ich hin und wieder auch spannende Streetart oder fotografierfähige Orte.

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Was haltet ihr von Berlin? Yay oder nay? Ich bin nicht allzu gerne dort, aber einige fotogene Plätze gibt es tatsächlich. Und manchmal gibt es da einfach zu gute Konzerte. Aber hey: auch mein Verlobter ist kein Fan der deutschen Hauptstadt.

 

 

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12 Gedanken zu “Ein Tag in Berlin

  1. Wir kennen von Berlin bisher auch nicht sehr viel. Wir sind regelmäßig zur ITB in der Stadt. Da beschränkt sich unser Aufenthalt aber meist aufs Messegelände und das Hotel, in dem wir übernachten. Dass wir Berlin kennen, können wir daher so nicht sagen. Allerdings hat sich bei uns bisher der Savigny Platz als Lieblingsort in Berlin heraus kristallisiert. Aber es gibt sicher noch mehr zu entdecken.

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  2. Liebe Michelle!
    Ein sehr schöner Beitrag. Wir mögen Berlin sehr gerne. Vor allem den Teufelsberg finden wir total toll, aber auch sonst hat die Stadt, unserer Meinung nach, viel zu bieten.
    Man muss aber nicht alles mögen!
    Liebe Grüße
    Ines

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  3. Juuhu, endlich treffe ich mal auf Gleichgesinnte!! Mir hat Berlin damals überhaupt nicht gefallen!!
    Ich kann den Hype um die deutsche Hauptstadt gar nicht verstehen! Hab sogar einen Beitrag darüber geschrieben:
    https://julie-en-voyage.com/2017/08/08/blogparade-meine-reiseflops/
    Hamburg ist m.E. beispielsweise viel schöner und interessanter.
    Na ja, vielleicht gebe ich ihr irgendwann nochmal eine Chance. Mal schaun.
    Liebe Grüße
    Julie von julie-en-voyage.com

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  4. Liebe Michelle,
    wird sind alle paar Jahre mal in Berlin und ich habe ein recht ambivalentes Verhältnis zu dieser Stadt. Der Funke ist bei mir noch nicht übergesprungen, obwohl es richtig geniale und sehr kultige Kneipen und Viertel gibt. Das Angebot an Unterhaltung ist extrem vielfältig und bunt. Für einen kurz Tripp ja, aber es ist keine Stadt, wo ich gerne leben möchte.
    Liebe Grüße

    Alex

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  5. Hallihallo! Schöner Berlin Beitrag – ich war selbst schon dort und muss sagen, die Stadt ist auf jeden Fall sehenswert! Es gibt zwar viel schönere Städte (meiner Meinung nach), aber lässig und vor allem „hipp“ ist berlin auf jeden Fall. Finde, es ist schon einen besuch wert – zumindest einen Weekend-Trip ;)

    Liebe Grüße!

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  6. Hey ihr zwei,
    ich bin auch hin- und hergerissen, was Berlin angeht. DIe Stadt ist irgendwie so gigantisch groß, dreckig, unfreundlich, laut. Aber auf der anderen Seite bin ich auch ein riesen Streetart-Fan, und da hat Berlin ja nun wirklich ein paar gute Ecken. Also, ich hab mein abschließendes Urteil noch nicht gefällt. Vielleicht werden Berlin und ich ja doch noch Freunde?!
    In diesem Sinne, viele Grüße
    Claudia

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