Wochenendtrip: Jakarta

„Jakarta ist ein Moloch!“ „Willst du nicht lieber nach Yogyakarta?“ „Wäre Hongkong keine Alternative? Ist auch schön!“ „Mein Resümee war: Schnell wieder weg!“ „Von dem Streetfood haben wir Magenprobleme bekommen!“ „Was willst du denn da? Da ist alles versmogt!“

Ungefähr das waren die meisten Reaktionen, als ich nach Erfahrungen und Beiträgen zu Jakarta gefragt habe. Ungefähr 95% der Personen haben mir von einem Trip nach Jakarta abgeraten. Es sei zu dreckig, es würde stinken, die Menschen seien unfreundlich, man würde ausgenommen werden und es gäbe nichts zu sehen. Warum Jakarta wenn man Bali oder Yogyakarta haben kann?

Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht immer noch der Rebell aus meiner Jugendzeit wäre. Ich war immer anders und mochte immer das, was die Mehrheit seltsam fand. Also buchte ich relativ spontan meinen Wochenendtrip nach Jakarta. Ein wenig aufgeregt war ich schon. Wie sieht das mit dem Verkehr aus? Wie komm ich ohne Indonesisch-Kenntnisse von a nach b? Wird mir als alleinreisende Frau was passieren?

Natürlich hatte ich Zweifel und Bedenken. Aber ich kann euch sagen: das war alles unbegründet! Ja, es stinkt, besonders in Wassernähe. Ja, Jakarta ist an den meisten Orten heruntergekommen. Der Verkehr ist der Wahnsinn und gleicht an ein Spiel, in dem es um Leben oder Tod geht. Die überall präsenten Hupen könnten auf Dauer vielleicht zum Tinnitus führen. Und sicher nicht alles an Streetfood ist gut für den Magen. Aber es war eines meiner größten Abenteuer bisher!

Die Menschen waren die freundlichsten, die ich bisher getroffen habe. Sie haben immer gegrüßt und gelächelt. Als Europäer ist man sehr auffällig, weshalb Menschen mit mir Fotos machen wollten. Das Essen war grandios (und scharf :D). Ich fühlte mich zu keinem Zeitpunkt unsicher. Ich habe großartige neue Freunde gefunden. Die Unterkunft war super klasse! Es war der Wahnsinn! Und das im positiven Sinn!

Und jetzt stelle ich euch meine Wochenenderkundungen vor :)

Mein Wochenendtrip nach Jakarta

Anreise

Ich bin mit Jetstar von Singapur aus geflogen. Der Flug dauert ca. eineinhalb Stunden. Als deutscher Staatsbürger benötigt man für 30 Tage kein Visum, an der Immigration wird man meist gefragt, wie lange man bleibt und weshalb man einreist. Mein  Rückflugticket musste ich nicht vorweisen, aber das kann immer mal passieren. Die Sitze waren gemütlich, das Personal nett und alles in allem war die Airline für einen Kurzflug vollkommen ausreichend. Ich bin mit Handgepäck gereist (in der Economy Klasse hat man nur ein Handgepäck 7 kg frei, Sitze kann man sich nicht aussuchen, sofern man nicht zahlen möchte).

Vom Airport aus bin ich mit dem Taxi zum Teduh Hostel gefahren. Wir waren ca. eine Stunde unterwegs und manchmal hatte ich Angst um mein Leben. Da wird aus einer dreispurigen Straße gerne mal eine fünfspurige gemacht. Roller und Motorräder fahren sowieso wo sie wollen. Und jeder hupt. Ob das jetzt sein muss, oder nicht. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie einfach nur „zurückhupen“ wollten. Da fing das Abenteuer auch direkt an :D Taxen sind teurer als Grab/Uber/Gojek, aber immer noch günstig im Vergleich zu Deutschland.

Unterkunft

Ich war im Teduh Hostel in der Nähe der Kota Tua. Die Ausgangslage zu vielen Sehenswürdigkeiten ist perfekt. Das Teduh Hostel hat zwei Etagen, in denen Schlafräume vorhanden sind. Dies sind zwei große Schlafräume, mit einzelnen „Kapsel-Betten“. Jedes Bett hat eine Jalousie, sodass trotz vieler Menschen in einem Raum die Privatsphäre vorhanden ist. Es gibt einen Vorraum mit kleinen Spinten und auf dem Flurbereich gibt es die Badezimmer. Schuhe sind im Schlafbereich nicht gestattet und werden im Flur in Regalen gelagert.

Im Eingangsbereich des Hostels gibt es mehrere Tische zum Sitzen, Liegen vor einem Fernseher, an dem sogar eine Playstation 3 angeschlossen ist und man kann sich Laptops leihen. Es gibt eine Küche, die man frei nutzen kann und es ist immer eine Art „Minibar“ vorhanden. Man kann sich die Getränke aus dem Kühlschrank nehmen und schmeißt das Geld dafür in ein Körbchen. Außerdem gibt es den ganzen Tag Tee und Kaffee gratis. Instantnudeln kann man jederzeit kaufen und zubereiten, sodass man nicht verhungern und verdursten muss.

Das Frühstück ist einfach, aber ausreichend: es gibt Cornflakes, ausschließlich die Milch muss man zahlen, und Brot mit fünf verschiedenen Aufstrichen. Das Frühstück war im Buchungspreis direkt inklusive. Für zwei Nächte dort (mit dem besagten Frühstück) habe ich ca. 10 Euro gezahlt. Das war der absolute Schnapper!

Tipp: Wenn ihr dort ankommt, dann sieht der äußere Bereich erst einmal sehr abschreckend aus und man denkt sich: Gott, wo bin ich hier gelandet? Aber der Schein trügt!

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Verkehr/Fortbewegung

Kommen wir zum kritischsten Punkt: die Fortbewegung. Wer keine Indonesischkenntnisse mitbringt, der ist im Nahverkehr aufgeschmissen. Es gibt Linienbusse, diese habe ich nicht genutzt, daher kann ich dazu nichts sagen. Die Züge habe ich ebenfalls nicht genutzt, scheinen aber ein Abenteuer zu sein. Dann gibt es unzählige Minibusse, die bestimmte Routen nach Absprache abfahren. Ich hatte Gott sei Dank einen Local dabei, die uns dann immer alles gemanaged hat :D Diese Minibusse sind der Wahnsinn gewesen und die erste Fahrt war ein wenig wie bei GTA. Das kann man nicht erklären, aber diesen Moment werde ich wohl niemals vergessen :D

Ich empfehle für Jakarta entweder zu Fuß unterwegs zu sein, oder per Grab/Uber/Gojek durch die Stadt zu fahren. Man gibt direkt den Abholort an (bzw. setzt den Standpunkt auf der Karte fest), das Ziel wird vorgegeben und es gibt einen Festpreis, sodass ihr nicht übers Ohr gehauen werdet. Es kann tierisch heiß werden und es ist nicht unüblich, dass die Gehwege voller riesiger Löcher sind (kein Witz!). Wenn ihr mutig seid, dann geht ihr auch mal auf den Straßen entlang. Das ist bei dem Verkehr natürlich nur was für Menschen mit starken Nerven! Wobei nicht die Autos das Problem sind, die halten nämlich, wenn man die Hand hochhält und ihnen signalisiert „Stopp, jetzt gehe ich!“, das Problem sind die rücksichtslosen Rollerfahrer. Und diese gibt es wie Sand am Meer! Die Hand-Hochhalte-Methode gilt übrigens auch für Ampeln, die gerne mal ignoriert werden.

Sehenswürdigkeiten

Monas (Monumen Nasional)

Das Wahrzeichen Jakartas ist das Monumen Nasional. Dieses ist ein 134 m hoher Turm, auf dessen Spitze sich eine aus Gold bestehende Flamme befindet. Unterhalb des Turms gibt es ein Museum, durch welches man zum Lift gelangt, der einen nach oben bringt. Je nach Tag und Uhrzeit, kann es ziemlich voll werden. Wir waren am Freitagabend dort und mussten da schon ziemlich lange warten. Jedoch war es bereits dunkel und die Sonne hat uns nicht verbrutzelt. Der Eintritt lag bei 15000 IDR, was ca. 90 Cent entspricht (Stand Februar 2018).

Die Aussicht von dem Monas aus ist grandios, besonders wenn am Abend ganz Jakarta leuchtet.

Tipp: Es ist ziemlich windig dort oben, ein Schal zum Schützen der Ohren kann also nicht schaden.

Tipp: Es gibt auch einen Markt, direkt um die Ecke. Dort gibt es Essen, Kokosnüsse und jede Menge Stände um günstig Souvenirs zu kaufen. Die Preise kann man sehr gut runterhandeln, habt da keine Scheu vor.

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Nachts

Kota Tua (Old Town, Oud Batavia)

Wenn man in Jakarta ist, dann kommt man um Kota Tua, also die alte Stadt, nicht vorbei. Dies ist das niederlädische Viertel, auf dem die alten Kolonialbauten noch zu sehen sind. Das National History Museum, die alte Post, das Café „Batavia“ und „Kedai Seni Djakarté“, die bunten Fahrräder und vieles mehr findet ihr dort wieder. Dieser Teil steht im Kontrast zum Rest der Stadt. Kinder spielen dort, viele Menschen machen Fotos oder fahren auf den bunten Fahrrädern mit den bunten Hüten über den Platz.

Mehr zur Geschichte findet ihr unter anderem bei Wikipedia.

 

 

Chinatown (Glodok Market)

Chinatown in Jakarta ist kein typisches Chinatown. Erwartet keine chinesischen Märkte oder viele Lampions. Viel mehr ist es ein langer Gang mit vielen kleinen Händlern. Viele Süßigkeiten lachen euch mit bunten Verpackungen entgegen. Das Ganze erinnert eher an einen großen Flohmarkt und in einer Nebenstraße findet ihr noch einen Fisch- und Frischmarkt. Dort könnt ihr neben Fischen und Durian, viel Gemüse oder auch Frösche kaufen. Die Händler sind längst nicht so aufdringlich, wie beispielsweise in Kuala Lumpur.

 

 

Flohmarkt an der Jalan Surabaya

Der antike Trödelmarkt bietet vieles, was das Herz begehrt: Figuren, antike Statuen, Schallplatten, Koffer, Schuhe und vieles mehr. Das Ganze ist eine Straße, auf der sich einseitig die Stände befinden, die ihr ablaufen könnt. Die Händler sind auch hier sehr freundlich und nicht aufdringlich. Mit einem Lächeln weisen sie dich auf ihre kleinen Stände hin, wenn du Interesse zeigst. Dort kann man gut nach kleinen Souvenirs Ausschau halten.

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Istiqlal Moschee

Die Istiqlal Moschee ist die größe Moschee in Südostasien, diese bietet bis zu 120000 gleichzeitig Platz. Die Moschee ist direkt gegenüber des Monas und mit der riesigen goldenen Kuppel nicht zu übersehen. Um die Moschee zu betreten muss angemessene Kleidung getragen werden (bedeckte Schultern und Knie, sowohl für Männlein, als auch Weiblein). Ich selbst war nicht in der Moschee, aber alleine von außen war sie sehr beeindruckend.

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Essen

Da ich das Glück hatte und eine Indonesin im Hostel kennen gelernt habe, konnte sie meiner Begleitung (ebenfalls im Hostel kennen gelernt) und mir natürlich gutes Streetfood zeigen! Sicher sind nicht alle der Stände in Jakarta hygienisch und frisch, daher ist es immer gut, sich Tipps zu holen. Wir haben einen Stand ausprobiert, an dem es Ente mit Reis gab. Dazu wurde eine super scharfe grüne Chilipaste, Kokosflocken und eine dunkle Gewürzmischung serviert. Das Ganze war sehr lecker und günstig!

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Einmal haben wir in einem Restaurant Saté-Spieße gegessen. Sam hatte Lamm-Spieße mit einer scharf-süßen Soya-Sauce und ich hatte Chicken-Saté mit Erdnuss-Sauce, dazu gab es Reis. Das Restaurant gehörte zu einem Hotel, war daher super sauber und „teuer“, umgerechnet haben wir aber für unsere Getränke und das Essen insgesamt ca. 15 Euro gezahlt. Für zwei Personen ist das total angemessen.

Sonstiges

Neben den oben genannten Sehenswürdigkeiten sind wir viel durch die kleineren Straßen und Gassen gezogen und haben das „echte Jakarta-Leben“ miterlebt. Die Menschen haben immer freundlich geschaut, ganz viele haben uns sogar aus den Autos heraus gegrüßt. Das war ziemlich cool, man fühlte sich dort ein bisschen wie ein Star. Gerade wenn Menschen nach Fotos gefragt haben (oder heimlich Selfies machen wollten :D).

 

 

Die Tempel sind viel größer als in Singapur, super bunt und schön. Diese sind auch super erhalten und meist recht sauber.

 

 

Achtung! Wenn ihr im Taxi sitzt und mal wieder im Stau steht, dann kommen viele Händler zwischen den Autos entlang und stehen direkt vor der Scheibe. Schließt die Türen ab und ignoriert sie, dann gehen sie auch weg.

Besonders am Monas sitzen viele ältere Menschen und wollen euch „Agua, Agua!“ verkaufen. Aber häufig ist das gar kein „Agua!“. Fallt da nicht drauf rein, sonst habt ihr irgendwann Schnaps oder irgendwas anderes in der Hand, aber kein Wasser. Wir wurden von unserem Local Guide aufgeklärt :)

Lasst euch auf Jakarta ein. Es ist ein absolutes Erlebnis. Ich möchte hier niemandem abraten von Jakarta, aber es auch niemandem empfehlen. Macht euch wirklich selbst Gedanken, ob ihr euch diesem Abenteuer stellen wollt. Ich bereue nichts und fand, das dies mein aufregendster Kurztrip war, den ich je erlebt habe. Und wenn ihr die Möglichkeit habt einen Local zu finden, macht das. Das hilft dermaßen, besonders aufgrund der bestehenden Sprachbarriere!

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Aber man muss bereit sein, durch stinkende Gassen, durch die pralle Sonne zu spazieren, auch mal 20 Minuten auf ein Grab/Uber etc. zu warten. Eine Katzenhaarallergie ist nicht die beste Voraussetzung, da viele streunende Katzen durch Jakarta laufen und Angst vor Kakerlaken sollte man ebenfalls nicht haben, denn diese begegnen einem auch überall in der Stadt. Ein starker Magen ist von Vorteil, wenn man über den Fischmarkt oder an den Grachten entlang läuft, da diese wirklich fies riechen. Wenn Menschen grüßen, grüßt oder lächelt zurück, macht Fotos mit ihnen, sie freuen sich! Lasst euch auf die Kontraste von zerfallenen Gebäuden, löchrigem Boden, supermodernen Malls und schicken Hochhäusern ein. Nehmt die bunten Gebäude und Gebilde wahr. Lasst euch drauf ein!

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P.S.: Wir haben noch einiges mehr gesehen wie z.B. den Hafen, die Kota Intan Bridge, Malls, das Planetarium, aber das würde den Rahmen sprengen :)

Falls ihr über den ungeplanten Jakarta-Aufenthalt von Alex & Jürgen lesen wollt, dann schaut auf ihrem Blog Scenic-World vorbei.

Ein kleiner aber feiner Beitrag zum Sightseeing in Jakarta wurde von Barbara von Barbaras Spielwiese – Reiseblog verfasst.

Update November 2018: auf reise-clever.com werden die besten Reise-Blogbeiträge 2018 gesucht. Mit meinem Jakarta Beitrag und meinem Beitrag zum Marina Bay Sands nehme ich an dieser Blogparade teil.

 

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70 Gedanken zu “Wochenendtrip: Jakarta

  1. Da hast du aber viel erlebt in der kurzen Zeit. Ein Bekannter von mir wohnt und arbeitet in Jakarta, besser gesagt in Jakarta Pusat.
    Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht – ich freue mich schon auf Teil II.

    Viele Grüße
    Kathy

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    1. Vielen Dank, liebe Kathy! :)
      Ich könnte mir persönlich nicht vorstellen dort zu wohnen.
      Dazu muss man sicher starke Nerven haben :D

      Ich weiß noch gar nicht genau, ob ich einen zweiten Teil schreibe.
      Das waren einfach so viele Eindrücke und Erlebnisse.
      Ich glaube, ich habe noch immer nicht alles davon verarbeitet. :)

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  2. Das hört sich ja nach einem interessanten Abenteuer an liebe Michelle. !ch bewundere Menschen die so etwas ganz alleine machen, ich hätte niemals den Mut dazu. Deine Bilder sind sehr beeindruckend und entführen einen in eine andere Welt.
    Liebe Grüße
    Sigrid

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    1. Vielen Dank, liebe Sigrid!
      Bei Jakarta hatte ich auch echt Bammel. Und ich bin so froh, dass ich so coole Menschen im Hostel kennen gelernt habe. :)
      Ich glaube ohne sie wäre es nur halb so cool geworden! <3

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  3. Ich gehöre ja auch zur Fraktion: Nie wieder Jakarta, aber irgendwie bin ich damals, vor fast 30 Jahren auch mit schlechten Bedingungen gestartet.
    Rucksack war verloren gegangen, wir haben in einem mückenvereuchten Raum ohne Klimaanlade oder Fenster genächtigt, hatten nur die Badetücher als Decke und mussten 3 Tage auf das GEpäck warten.

    Gut, dass du dich nicht hast abschrecken lassen. Die eigenen Eindrücke sind eben doch die objektivsten.

    LG

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    1. Ja, das sind natürlich nicht die besten Voraussetzungen.
      Ist natürlich ärgerlich unter den Bedingungen.

      Ich würde es jederzeit wieder machen, das war für mich definitiv die beste Entscheidung :)
      <3

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  4. Wow, das hört sich einfach super an und die Impressionen sind einfach traumhaft :)
    Ich lese mir oft vor Reisen Berichte durch, aber vertrauen tue ich nicht so sehr darauf, denn man sollte selbst einen Einblick bekommen und einen Eindruck sich machen. Finde es gut, dass obwohl dir 95% eine Reise nach Jakarta nicht empfohlen haben, du doch ein tolles Abenteuer hattest.
    Hab noch einen tollen Tag!
    xx Katha
    showthestyle.blogspot.com

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    1. Danke für deinen lieben Kommentar, Katha :)
      Ja, der Jakarta-Trip war wirklich ein einmaliges Erlebnis.
      Wir sind (durch die Indonesisch-Kenntnisse des Locals) mit einem Mini-Bus gefahren.
      Das war wie bei GTA: Türe auf, wir hinten auf seitwärts Bänken, nicht angeschnallt, so abgefahrene Mukke, der Fahrer hat uns nicht verstanden, aber es war einfach sau cool, wie er durch die Straßen gerast ist und wir von a nach b gerutscht sind. Das war ein Abenteuer, das man so als Tourist sonst wohl nicht erlebt :)

      Liebe Grüße aus Singapur :)

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  5. wirklich herrlich meine Liebe, deine Einleitung ist quasi so abschreckend, wie ich mir Jakarta jetzt gerade vorgestellt habe ;)

    aber ich finde es toll wie sich deine Meinung dann auch entwickelt hat! mir ging es mit Kathmandu sehr ähnlich, als ich dort ankam: stinkig, dreckig und einfach nicht „wie zuhause“ … aber man muss sich manchmal erst ein bissel treiben lassen und eintauchen und dan entdeckt man ja oft doch gnaz schöne Seiten was?!

    einen schönen Freitag und liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com

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    1. Ganz genau so war es :)
      Man muss sich auf das Drumherum einlassen. Dann kann es auch unglaublich toll werden!

      Ich stell mir das so vor, dass man Jakarta ganz gut mit Indien vergleichen kann.
      Einen Reisebericht hast du nicht zufällig online, oder?
      <3

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  6. Ich liebe Südostasien, aber Jakarta habe ich bisher immer gemieden. Ich bin eigentlich kein Großstadtmensch und wahrscheinlich sind Asiens Metropolen dann einfach der falsche Ort. 🙈Bangkok und Singapur fand ich jedoch total faszinierend und auch wenn Jakarta natürlich etwas anderes ist, werde ich irgendwann definitiv mal einen Stopover machen.

    Liebe Grüße
    Jana
    http://www.comfort-zone.net

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    1. Bei Jakarta musst du dich aber wirklich auf einiges gefasst machen.
      In der Stadt selbst leben alleine um die 9-10 Millionen Menschen.
      Ich will dir nicht abraten, aber Jakarta ist nicht vergleichbar mit Singapur. In Bangkok war ich bisher noch nicht :D

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  7. Muss zugeben, dass ich mir bisher über Jakarta als Reiseziel überhaupt keine Gedanken gemacht habe, daher habe ich auch noch keine solchen Vorstellungen wie diejenigen, mit denen du konfrontiert warst. Sollte ich mal in die Gegend kommen, werde ich jedenfalls sehr gerne auf deine Tipps zurückgreifen! :-)

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  8. Ich finde es gut, dass Du Dich nicht hast abschrecken lassen von den anderen Meinungen über die Stadt, sondern Dir Dein eigenes Bild gemacht hast. Und ich finde auch, man muss sich einfach einlassen auf die fremde Kultur und auf die Eigenarten der Einwohner.

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  9. Hey du.
    Ich denke das ist wie bei allen. Einem gefällt das, dem Anderen vielleicht etwas Anderes. Jeder sollte seine Erfahrungen machen und ich finde gut, dass du so bist wie du bist.

    Die Bilder fand ich alle unheimlich toll, vor allem die vielen Katzen. Wahnsinn. Das mit den vielen Straßenkatzen habe ich in Griechenland (auf Kos) auch erlebt. Habe da sogar auch Fressen gekauft und diese gefüttert bzw. dem älteren Herren gegeben, der sich um die Katzen dort kümmert. Schon der Wahnsinn!

    Liebste Grüße,
    Sandra.

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    1. Ich danke dir für deinen lieben Kommentar, Sandra!
      Ja, die Straßenkatzen sind nur gar nicht so gerne gesehen.
      In Cafés wurden sie auch mal mit Tritten verscheucht, das fand ich traurig.
      Sind ja immer noch Lebewesen und die sind einfach friedlich umher gestreunert.
      Da finde ich deine Variante mit dem älteren Herrn die bessere <3

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  10. Moin an diesem verschneiten Samstag Morgen,

    mit 12 habe ich über die Zeitschrift Popcorn eine Brieffreundin aus Jakarta gefunden! Es gab nichts spannenderes als nach Wochen den dünnen Luftpostbrief zu öffnen… Danke für den wunderschönen Einblick in ihre Heimat.
    Heute wohnt Febi übrigends in Düsseldorf mit Ihrer Familie – die Welt ist ein Dorf!

    Liebe Grüße und schönes Wochenende,
    Verena

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    1. Danke, dass du deine Geschichte hier teilst! :)
      Die Popcorn hab ich damals auch gelesen, witzig, dass du so Kontakte nach Jakarta gefunden hast!

      Viele Grüße aus Singapur :)

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  11. Ich finde es super, dass du dich im Vorfeld nicht von den ganzen Äußerungen hast abschrecken lassen. Eigene Erfahrungen zu sammeln ist viel wichtiger. Dein Bericht ist super ausführlich und lädt zu einem außergewöhnlichen Abenteuer ein.

    Vielen Dank und liebe Grüße,

    Mo

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    1. Vielen lieben Dank, Mo :)
      Es ist auch witzig zu sehen, dass im Nachhinein alle begeistert sind und mir zusprechen, dass ich trotz der ganzen negativen Äußerungen dort war.
      Vielen Dank für deinen Kommentar :)

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  12. Hallo, nach der Einleitung hätte ich gedacht, nie nach Jakarta fahren. Aber wie du es beschreibst und wenn ich deine tollen Bilder sehe, sollte man sich auf so ein Abenteuer vielleicht doch einlassen.
    Liebe Grüße Bo

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    1. das ist genau das, was ich erreichen möchte!
      Zeigen, dass man sich nicht direkt auf die Meinung der anderen verlassen soll :)
      Danke für deinen Kommentar <3

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  13. Hey,

    vielen Dank für den interessanten Bericht. Ich finde es toll, dass du dich nicht hast beeinflussen lassen wohin deine Reise geht. Ich finde deine Eindrücke wahnsinnig spannend, aber was für mich persönlich sehr schlimm ist sind die Straßenkatzen … Ich bin da ja sehr engagiert und würde vor Traurigkeit verzweifeln :(

    Lg
    Steffi

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    1. Liebe Steffi, vielen Dank!
      Ja, die ganzen Katzen waren heftig. Und die sind überall, die vermehren sich einfach richtig schnell. Das fand ich auch echt traurig :/

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  14. Wow! Ich bin in Jakarta öfter zwischen gelandet, aber leider kenne ich nur den Flughafen. Ich hätte nie gedacht dass Jakarta so viel zu bieten hat. Danke für deine Einblicke und toll dass du dich nicht von deinen Reiseplänen hast abhalten lassen.

    Liebe Grüße
    Verena

    Gefällt 1 Person

    1. Vielen Dank, liebe Verena!
      Ja, der Flughafen ist ja nochmal eine andere Welt. Wobei der gegen den Changi Airport in Singapur natürlich nicht anstinken kann :)
      Danke für deine lieben Worte <3

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  15. Wow da hast du ja viel erlebt! Ich bin immer dafür, selbst Erfahrungen zu sammeln. Klar, andere haben auch super Tipps, aber im Endeffekt ist jeder Reise anders und was andere ganz Schlimm finden, kann man selbst oft auch in Ordnung finden :)
    Alles Liebe,
    Theresa

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  16. Das beweist mal wieder, dass man nicht immer auf die Meinung anderer Leute hören sollte. Ich erkunde auch gerne Orte, die andere nicht so toll finden oder die noch wenige kennen. Dein Bericht hört sich wirklich spannend an und macht Lust, es nachzumachen!

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  17. Liebe Michelle,
    toller Bericht! Ich kann das sooo gut nachvollziehen, weil es mir ganz ähnlich erging.
    Als wir unsere Indonesien-Reise planten, war mein Statement ‚bloß nicht Jakarta‘, weshalb wir auch gleich einen Anschlussflug buchten. Dummerweise haben wir den verpasst und mussten eine Nacht in Jakarta verbringen.
    Wir sind mit dem Taxi in die alte Stadt gefahren und haben dort einen wunderschönen Tag verbracht. Da wir eine der wenigen Touris dort waren und mit drei Kids unterwegs sind, haben uns die Leute sehr offenherzig und interessiert angequatscht. Zwangsläufig sind wir nun auf Dutzenden Sefies verwegigt. Das Fahren mit den Bemos war besonders spaßig.
    Hier mal unsere Jakarta-Erlebnisse: https://scenic-world.net/der-schmetterlingseffekt/
    Liebe Grüße

    Alex

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Alex,
      vielen Dank für deinen sehr ausführlichen Kommentar! :)
      Da war es scheinbar das Schicksal, das euch den Flug hat verpassen lassen.
      Und ja, es hat wirklich schöne Ecken ohne Touris :)
      Deinen Beitrag schau ich mir direkt mal an!

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    1. Ja, das geht den meisten so.
      Viele Berichte, die ich gelesen habe, waren auch alles andere als positiv.
      Mein Wochenende war der absolute Wahnsinn! :)

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  18. Unser letzter Aufenthalt in Jakarta ist schon Jahrzehnte her – aber irgendwann möchte ich gern in die Stadt zurück. Damals hat es uns gute gefallen, die Menschen waren freundlich, hilfsbereit und zugewandt, das Essen war lecker – soviel scheint sich ja zum Glück nicht geändert zu haben!
    Danke für Deinen Reisebericht!

    Gefällt 1 Person

    1. Endlich mal jemand, der nicht negativ über Jakarta spricht.
      Hast du darüber auch auf deinem Blog berichtet?
      Das klingt nach einem tollen Aufenthalt!

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      1. Oh wow, da hab ich grad das Licht der Welt erblickt :’D
        Kann mir vorstellen, dass das da auch noch ganz anders war.
        Falls du aber doch mal darüber berichten solltest, lass es mich gerne wissen! :)

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  19. Danke dir für deinen offen und ausführlichen Bericht. Ich finde es wichtig nicht nur die schönsten Seiten von Orten zu zeigen und finde es toll, dass du trotz der vielen negativen Erfahrungen der anderen deine eigenen gemacht hast!

    Gefällt 1 Person

    1. Vielen Dank für deinen lieben Kommentar!
      Die Leute lassen sich so schnell beeinflussen, ich finde es ist wichtig sich eine eigene Meinung zu bilden.
      Und ich würde es jederzeit wieder machen!

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  20. Das klingt nach einem wahnsinnig spannenden und abenteuerlichen Trip! Wahnsinn wie exotisch alles erscheint. :)
    Auf dem besagten Fischmarkt müsste ich mich sicherlich übergeben, ich finde den Geruch einfach ekelerregend. :DD

    Richtig klasse von Dir, dass Du direkt schreibst was Sache ist und nicht alles verschönerst! Weiter so! :))

    XX

    Gefällt 1 Person

  21. Da bin ich jetzt aber hin und her gerissen. Ich habe generell nicht wirklich viel übrig für laute, hektische, dreckige (asiatische) Städte. Aber einzelne Erfahrungen, die du beschreibst, hören sich super spannend an.

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  22. Danke für deine Eindrücke von einer mir bisher unbekannten Stadt, aber bei dem Katzenfoto bricht mir fast das Herz. Es erinnert mich stark an Griechenland, wo ich als Kind oft war und die Katzen immer gefüttert habe.
    Liebe Grüße
    Julie

    Gefällt 1 Person

    1. Ich danke dir, liebe Julie.
      Ja, das mit den Katzen war irgendwie niedlich, aber so traurig.
      Viele Indonesen verscheuchen die kleinen Fellnasen dann auch :/ Und manchmal leider gar nicht so nett.

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