Wochenendtrip: Kuala Lumpur

Kuala Lumpur, die Hauptstadt Malaysias, ist ebenfalls ein Ort, an dem viele Kulturen und Religionen aufeinander treffen. So laufen viele Frauen mit Kopftüchern oder komplett verschleiert über die Straßen, während die Männer in kurzer Hose, T-Shirt und Flip Flops durch die tropischen Temperaturen schlendern. Hier und da kann man erahnen, dass ein Scheich mit seinen verhüllten Damen durch die Straßen der malayischen Hauptstadt geht. Leicht bekleidete Frauen treffen sich mit komplett verhüllten Frauen. Selbst kleine Mädchen laufen schon mit Kopftüchern herum. Ein Kontrast, der nicht größer sein könnte.

Überall hupt es, man hört Trillerpfeifen von Securities oder allgemein dem „Ordnungsamt“. Die Autos fahren auch bei rot über die Straße und man muss aufpassen, dass man nicht, trotz grüner Ampel, platt gefahren wird. Diese Stadt ist sehr unübersichtlich und hektisch. So ganz anders als Singapur.

Die Menschen sind sehr zuvorkommend. Es dauerte keine fünf Minuten, bis ich angesprochen wurde, wohin ich denn müsste. Und der ältere Herr konnte mir sogar genau sagen, wo sich mein Hostel befand. Sehr freundlich und sehr hilfsbereit. Jedoch gibt es auf der anderen Seite auch die Taxifahrer (oder die, die gerne welche sein würden) und Händler. An jeder Ecke wird man angesprochen „Do you need a Taxi?“ „Want to buy this?“ „Massage, Massage?“. Dazu aber später mehr.

Anreise mit StarMart

Ich bin von Singapur aus mit dem Bus nach Kuala Lumpur gefahren. Umgerechnet habe ich 35 Euro für die Hin- und Rückfahrt bezahlt. Also ein absolutes Schnäppchen. Auf dem Hinweg sollte es um 07:15 Uhr ab dem Golden Miles Tower in Singapur losgehen. Leider kam der Bus bereits eine halbe Stunde zu spät und wir starteten erst gegen 7:45 Uhr. Der Clue: dieser Bus selbst fuhr uns nur einige Kilometer durch Singapur (ca. 10 Minuten) und brachte uns zu einem Parkplatz auf dem wir dann in unseren richtigen Bus umsteigen mussten. Super sinnlos, anstatt den richtigen Bus direkt zur Anfangshaltestelle fahren zu lassen. Der Bus war ein Doppeldecker, links gab es jeweils einzelne Sitze, rechts gab es dann je zwei Sitze nebeneinander. Die Sitze ähnelten Sesseln. Sie waren gemütlich, man hatte gute Beinfreiheit, es gab eine Fußlehne, die man hochstellen konnte und auch die Rückenlehne konnte nach hinten gestellt werden, sodass man mehr oder weniger lag. Ein richtiger Luxusbus. Er war klimatisiert und man hatte (bis auf die engen Gänge) viel Platz.

Der Bus fuhr ungefähr eine Stunde bis wir zur Grenzkontrolle in Singapur kamen. Ich hatte geschlafen, da ich bereits seit 4:45 Uhr wach war. Eine Mitfahrerin weckte mich und hektisch eilte ich aus dem Bus. Mein Rucksack blieb hängen, ich verlor das Gleichgewicht, knickte um und fiel theatralisch aus dem Bus. Das muss ziemlich spektakulär ausgesehen haben, die Beamten schauten mitleidig und fragten ob alles okay sei. Ein blaues und offenes Knie und einen blauen Fuß (ich bin mir sicher es sind die Bänder ^^“) reicher, humpelte ich dann zur Passkontrolle. Das Ganze ging relativ schnell von Statten: Reisepass vorlegen und Fingerabdrücke hinterlassen und zurück in den Bus.

Kurze Zeit später hielten wir jedoch erneut: Pass- und Gepäckkontrolle Malaysia stand an. Samt Sack und Pack und Reisepass humpelte ich zu der Schlange, ein Stempel im Reisepass später stand ich vor den Röntgenmaschinen, die mein Gepäck durchleuchteten. Alles war tip top, also zurück zum Bus.

Nach einigen Pausen an Tankstellen oder Rastplätzen kamen wir dann nachmittags gegen 16:00 Uhr in Kuala Lumpur beim Berjaya Times Square an. Wir haben also mit allem drum und dran mehr als 8 Stunden benötigt. Die Fahrt selbst war gut, der Komfort war exzellent, die Klimaanlage wurde auf Dauer ein wenig frisch und der Busfahrer war zu unkommunikativ. Keine Ansagen, gar nichts. Aber ich hatte einen Bekannten mehr: Halim aus Thailand. Ein sehr aufgeschlossener Geselle, der sich viel mit mir unterhielt.

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Revopackers Hostel

Für ein Wochenende wollte ich mir kein Hotel suchen. Ich wollte dort ja auch nur schlafen, also buchte ich mir das in der Nähe vom Berjaya Times Square liegende Hostel „Revopackers“. Für umgerechnet 15 Euro verbrachte ich dort zwei Nächte und hätte Frühstück inklusive gehabt.

Das Hostel liegt in unmittelbarer Nähe der Haltestelle für Starmart und ist im zweiten Stock. Dieser ist aber nur über eine Treppe zu erreichen. Die Rezeption ist 24 Stunden geöffnet, das Personal sehr zuvorkommend und freundlich und der erste Eindruck sehr schön: eine Art kleine Küchenzeile, hölzerne Tische, an denen junge Leute mit ihren Handys und Laptops saßen und eine Chill-Lounge waren vorhanden. Das Ganze war sehr modern und recht bunt eingerichtet. Das Zimmer war für den Preis total in Ordnung: ein Vierer-Frauen-Schlafraum mit zwei Hochbetten. Jeder hatte einen Spint zur Verfügung um seine Wertsachen einzuschließen. Es gab eine große Lampe und eine Klimaanlage und je eine kleine Lampe für jedes Bett. Die Matratze war sehr weich und die Decke sah aus wie ein riesiges Frottee-Handtuch :D

Das Badezimmer war nicht ganz so geil, aber ok. Es war direkt auf dem Zimmer: links ein Waschbecken mit Spiegel, rechts die Toilette und direkt daneben die Dusche. Ohne Vorhang abgetrennt. Der Boden war aus Beton oder ähnlichem und im Duschbereich gab es auch Schimmel. Die Toilette, das Waschbecken und das Zimmer waren aber super sauber. Mit Flip Flops ging Duschen und sich im Bad aufhalten aber klar soweit.

Zu dem Frühstück kann ich nicht so viel sagen, da ich außerhalb frühstückte.

Petronas Twin Towers

Über eine Facebook-Gruppe hatte ich eine weitere deutsche Reisende gefunden, die auch in Kuala Lumpur war dieses Wochenende. Unsere Hostels lagen im selben Stadtteil, ca. 1.2 km voneinander getrennt und sie kam ebenfalls Freitag an, blieb aber einen Tag länger. Das nutzten wir um gemeinsam durch die Stadt zu streunern.

Nach ein paar Findungsproblemen und Erkundungsgängen machten wir uns mit der MRL auf den Weg in Richtung Petronas Towers. Die beiden Türme ragten zwischen den anderen Gebäuden hervor, und hätte ich nicht gewusst, dass sie das Wahrzeichen von KL sind, dann wären sie mir vermutlich gar nicht so stark aufgefallen. Sie gehen ein wenig unter in dem Meer an hohen Gebäuden. Manche haben auch eine interessantere Architektur. Aber wenn man hier ist, dann sollte man sie zumindest gesehen haben. Wir erreichten die Türme kurz vor Sonnenuntergang. Die Türme wurden von der untergehenden Sonne angestrahlt, das sah schon sehr beeindruckend aus. Und als es dann dunkel war, waren die Türme dann auch gleich viel schöner. Mit einem guten Platz im KLCC Park warteten wir auf die Dunkelheit und sahen, wie die beleuchteten Türme in den Himmel ragten. Das war eine sehr schöne Kulisse.

Lichtshow im KLCC Park

Abends, gegen 19:30 Uhr beginnt eine Lichtshow im KLCC Park. Es gibt dort eine künstlich angelegte Wasserstelle, in der einige Fontänen eingebaut sind, die unterschiedlich beleuchtet werden. Von 19:30 Uhr gibt es eine kleine bunte Darstellung und am 20:00 Uhr folgt die richtige Show mit musikalischer Untermalung. Große und kleine Fontänen tanzen durch die bunten Lichter. Wir saßen gegenüber der Türme und es war so ruhig in dieser großen Stadt. Das Ganze hatte was entspannendes, während das Wasser vor sich hin plätscherte, die Musik spielte und die vielen bunten Farben im Wasser ineinander verliefen. Also wenn ihr in KL seid, schaut euch unbedingt diese Lichtshow abends an!

Batu Caves

Der typische Touristenort: Die Batu Caves. Mit der KMUTER konnten wir direkt von Kuala Lumpur Sentral aus anreisen. Die Bahn fährt leider nur alle 30-60 Minuten (irgendwas in dem Dreh), daher mussten wir leider etwas länger warten. Man wird jedoch bis vor die Batu Caves gefahren und kann diese nicht verfehlen. Bevor wir überhaupt so weit kamen, hielt uns ein Henna-Stand fest und Angi und ich ließen uns beide unsere linke Hand verzieren. Sie suchte sich ein traditionelleres Muster aus, bei mir wurde es eine Libelle mit einem Blümchen und Sternchen.

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Danach schlenderten wir so durch die Gegend, sahen uns die riesigen Statuen an, betraten eine Höhle voller Gemälde und bunter Statuen. Wir stiegen dort die Treppen hoch und waren leider enttäuscht, da sich dort oben nichts besonderes befand.

Die Tempel vor dieser riesigen Steinwand waren sehr schön anzusehen und die goldene Statue der Hindu-Gottheit Skanda ist das Highlight. Daneben finden sich 262 Stufen hinauf in die Haupthöhle. Diese betraten wir aber nicht. Es war nämlich sehr voll und meine Füße waren durch die elegante Landung aus dem Bus eher gegen die ganzen Treppen. Aber im Gegensatz zur ersten Höhle wurde hier darauf geachtet, dass die leicht bekleideten Damen ihre Beine und Schultern mit Tüchern bedeckten. Wir schlenderten  durch die kleinen Läden, ich trank das allererste Mal aus einer Kokosnuss und wir saßen zwischen den ganzen kleinen Äffchen, die dort herumliefen. Zum Nachmittagssnack aßen wir Pfannkuchenähnliche Fladen, die mit Zwiebeln und Tomaten versetzt waren. Dazu konnten wir uns die Saucen frei aussuchen. Das war sehr lecker, aber sehr fettig. :D

Chinatown – Petaling Street

Gegen Abend machten wir uns auf den Weg nach Chinatown in die allseits bekannte „Petaling Street“. Überall hingen Lampions und die Straßen waren vollgestopft mit Menschen und Ständen. Überall verkauften die Händler das gleiche Zeug, es gab überall gefälschte Adidas, Nike oder sonst was „Markenware“ und man wurde überall angesprochen. „Do you wanna have a Tattoo?“ „Hey, Make-up for you?“ „Watch?“ „Massage, massage?“ Dass die Händler damit eher Kunden vertrieben, als sie für sich zu gewinnen, schien ihnen nicht aufzufallen. Es war wirklich penetrant. Die Gänge waren teilweise so eng, dass man aufgrund der entgegenkommenden Menschen stehen bleiben musste. Das nutzen die Händler natürlich für sich.

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An Ständen, deren Händler nicht so penetrant die Menschen ansprachen, blieben wir dann auch hin und wieder stehen. Verhandeln sollte man hier können, da gerne zu hoch angesetzte Preise in den Raum geworfen werden. Das schönste waren tatsächlich die Lampions, die im dunkeln leuchteten. Ansonsten war Chinatown in dieser Stadt viel zu aufdringlich.

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In einem weniger vollgestopften Bereich ließen wir uns nieder und aßen eine „Shawerma Roll“. Das Ganze ist wie ein Wrap, der mit einer säuerlichen Sauce, Fleisch und Pommes gefüllt ist. Ja richtig, die Pommes sind die direkt in der Rolle vorzufinden. Angi bestellte sich noch einen Salat dazu, den sie in die Rolle einarbeitete. Die Straße vor der Petaling Street war ruhiger, es war nicht so hektisch und recht gemütlich. Das tat sehr gut nach diesem sehr lauten Tag dort.

Berjaya Times Square

Das große Einkaufszentrum mit dem Freizeitpark im 5. Stock. Am Sonntag war mein Abreisetag, daher beschlossen wir ganz entspannt durch die Mall zu shoppen. 9 Stockwerke plus Untergeschoss waren dort aufzufinden. Die Läden waren klein und reihten sich aneinander, aus vielen Lädchen kam laute, basshaltige Musik  und an einigen Ecken (meist die hinteren, schlechter besuchten Teile) gab es Chinatown-ähnliche Händler, die einen in den Laden locken wollten. Es gab viel Krims Krams, Klamotten soweit das Auge reicht, glitzernde Anhänger, Spielzeug und es war alles sehr bunt. Ständig fand man die selben Ladenketten wieder und mit der Zeit füllte sich dieses Zentrum mehr und mehr. Das Highlight ist wohl die Achterbahn im 5. Stock, dort zahlt man Eintritt und hat einen eigenen Freizeitpark. Wir waren ca. 3.5 Stunden dort und sind bis zum 6. Stockwerk gelangt. Wer hier shoppen will, der muss morgens um Punkt 10 anfangen und den ganzen Tag einplanen.

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Abreise mit Starmart Express

Die Abreise lief etwas besser, für mich zumindest. Und es gab auch keine uneleganten Stürze aus Bussen :D Ich hatte einen Bus für 14:30 Uhr gebucht. Jedoch war der für 14:15 Uhr nicht ganz voll und ich wurde spontan in den früheren Bus verfrachtet. Passte mir ganz gut, da um 14:30 Uhr immer noch keine Spur von meinem eigentlichen Bus zu sehen war. Der Busfahrer war kommunikativer, machte eine Ansage und relativ früh eine Pinkelpause. Danach ging es durch bis zur Grenzkontrolle Malaysia. Wir fuhren durch richtig starken Regen und ein Gewitter, das Ganze war sehr gemütlich. Diesmal sagte der Busfahrer auch jeweils an „Grab your Passport“ oder „Take your whole luggage“, damit man wusste, wo man was brauchte. Mit Grenzkontrollen und allem drum und dran (mit Stop and Go Verkehr in Malaysia) brauchten wir ca. 7-7.5 Stunden bis wir in Singapur am Golden Miles Tower ankamen. Die Fahrt ging also reibungsloser, war pünktlicher und der Busfahrer wesentlich besser und sympathischer.

Ich kann die sehr günstige Fahrt mit Starmart Express tatsächlich empfehlen. Gebucht habe ich das Ganze über easybook.com.

Wollt ihr noch mehr Tipps für Malaysias Hauptstadt? Dann schaut mal bei VickiViaja vorbei, die Tipps für kostenfreie Sehenswürdigkeiten gibt.

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Wart ihr schonmal dort? Hat euch KL gefallen oder eher nicht?

Michelle

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40 Kommentare zu „Wochenendtrip: Kuala Lumpur

  1. Wir waren 2012 in Kuala Lumpur und es hat uns gut gefallen. Zu empfehlen ist noch der Night Market und das Curry House, eine Foodkitchen unter den Petrona Towers. Leckeres Essen für kleines Geld und dazu den Blick auf die beleuchteten Towers – großartig! Trotzdem haben mir Singspur und Hongkong besser gefallen.

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    1. Ja, ich glaube ich bin zu sehr Singapur-verwöhnt. Wohne jetzt seit knapp 2 Monaten hier, daher hat mich KL nicht umgehauen. Aber es war schön mal dort gewesen zu sein! :)
      Den Night Market hatten wir erst auf dem Plan, wir waren aber abends zu kaputt.

      Danke für deinen Kommentar! :)

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  2. Ich fand KL selbst nach 2 Monaten Bangkok für sehr gewöhnungsbedürftig und kann mich nur schwer an diese Stadt gewöhnen. Und ja, die penetranten Verkäufer sind sogar überall an den Ständen in der City verteilt und vermiesen einem die Shopping- Laune so richtig! In einem englischen Forum habe ich vor kurzem gelesen, dass die Händler in China Town sich über Walkie Talkies verständigen und „vorwarnen“. Nicht nur vor der Polizei, sondern auch Preisabsprachen machen… mies. Ich bevorzuge dann lieber die diversen Malls mit Local- Ware, wo die Preise deutlich günstiger sind

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    1. Ja, das Problem hatten wir auch. Wir hätten gerne an den Ständen in Chinatown ein bisschen geguckt, aber dadurch dass man ÜBERALL angesprochen wurde (manchmal auch 5x vom selben Händler), hatten wir einfach gar keinen Bock anzuhalten und zu gucken. Das war echt übel. Das mit den Walkie Talkies wusste ich nicht, das ist ja hammerhart!
      Ich hab letztendlich, bis auf ein Feuerzeug, all meine Souvenirs in kleinen Shops gekauft, oder in der Mall: Feste Preise und keine penetranten Händler.

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    1. Aber das finde ich voll okay. Denn wenn alle Städte toll wären, dann wären sie ja irgendwie nicht mehr toll. War schön KL gesehen zu haben, aber muss ich kein zweites Mal besuchen! :)

      Liebe Grüße aus dem verregneten Singapur <3

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  3. Schöner Bericht! Würde sehr gerne mal nach Koala Lumpur, stelle ich mir sehr faszinierend vor. Und der Ausblick auf warmes Wetter mitten im europäischen Winter, der hat auch was! Muss leider noch ein paar Jahre warten, meine kleine Tochter ist erst vier Jahre alt, und momentan möchte ich mit ihr noch nicht so lange fliegen. Aber irgendwann einmal bestimmt! :-)

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    1. Vielen, lieben Dank!
      Es war auf jeden Fall einen Besuch wert. Und ich verstehe das vollkommen mit deiner Tochter.
      Ich bin immer fasziniert und habe einen riesigen Respekt vor den Familien, die mit ihren Kindern
      quer durch die Welt reisen!
      Tropische Grüße aus Asien <3

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  4. Danke für den schönen Artikel! Mein Trip nach KL liegt schon einige Jahre zurück. Von den Petronas-Towers war ich damals auch vor allem am Abend begeistert. Der „Clash“ der Kulturen und Religionen ist schon krass – mich hat es damals auch schon gestört, dass kleine Mädchen bereits Kopftuch tragen. Völlig übertrieben.

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    1. Ja, das fand ich auch hart. Aber ich denke, wenn man damit aufwächst ist das vermutlich noch was anderes. Ich bin gespannt, wie das Ganze in Indonesien (Jakarta) aussehen wird. Da mach ich auch einen Wochenendtrip hin und werde berichten!

      Liebe Grüße aus Singapur :)

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  5. Liebe Michelle,
    ein sehr toller und ausführlicher Reisebericht!
    mich interessiert Kuala Lumpur nicht zu letzt deswegen so besonders, weil eine Freundin von mir gebürtige Malaysierin. Gerade gestern erst ist sie wieder rübergeflogen um ihre Familie zu besuchen. Bestimmt werde ich Malysia auch mal besuchen!
    Gut gefällt mir auch dein Henna-Tatoo. Ich habe mir so eines auf Bali machen lassen, allerdings bin ich mir nicht sicher ob ich nicht seit dem eine Allergie habe… kann ja auch vorkommen.
    Liebe Grüße
    Veronika, von https://smilesnapandtravel.com/

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    1. Liebe Veronika,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar! Malaysia ist auch super spannend. Ist auch toll, wenn man dann direkte Connections in das Land hat, oder?
      Ich kann es dir auf alle Fälle empfehlen :)
      Das wäre ja ärgerlich mit der Allergie, ich hab das ganz gut vertragen. Vielleicht verträgst du andere Henna-Farbe besser?

      Viele Grüße aus Singapur :)

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      1. Ja ich weiß nicht, ich hab da vor 5 Jahren Mal einen Bericht gelesen, dass Henna Allergien auslösen kann nach der erst Erwerbung. Hatte dann tatsächlich Probleme mit Duschgels etc. Also ich werde jetzt nix mehr mit Henna probieren, wenn’s mir auch noch so gut gefällt 😣
        Ja ist schon cool wenn man sich von einer Einheimischen das Land zeigen lassen kann, sollte ich schon ausnutzen 😉

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      2. Klar, versteh ich, das Risiko ist da einfach zu groß. Allergien können ja wirklich wirklich fies sein :<

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  6. Deine Reiseberichte lesen sich wirklich klasse und Deine Fotos sind toll! Ich kenne Asien überhaupt noch nicht und auch das sollte sich wohl bald mal ändern.

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  7. Hallo Michelle,

    ich stimme dir da direkt mal zu. KL war mal ganz cool zu sehen, vor allem wegen dem eher indischen Einfluss und dem Essen (im Vergleich zu Singapur). Aber so wirklich von den Socken gehauen hat mich KL nicht. Allerdings gilt das auch für Singarpur, da man hier auch nach spätestens einer Woche die wichtigsten Spots gefühlt durch hat ;-)

    Was mich aber etwas wundert: Wieso hast du denn den Bus und nicht den Zug ab Johor Bahru genommen? Direkt hinter der Grenze kannst du ganz entspannt (nachts) den Zug nehmen, mit Schlafabteil und es kostet auch unter 35€.

    Besten Gruß
    Henrik von Fernweh-Koch

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    1. Singapur fand ich super. Besonders in den nichttouristischen Gegenden, das war nochmal ein ganz anderes Flair.
      KL war schön, definitiv, aber ich war halt etwas verwöhnt. Da hat Jakarta etwas mehr Eindruck hinterlassen, wenn auch ganz anders.

      An den Zug hab ich gar nicht gedacht und das mit dem Bus ging ganz gut. Ich fahr gerne Bus, weiß auch nicht :D

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  8. Hallo Michelle,

    ich war noch nie in KL, aber ehrlich gesagt reizt mich die Stadt auch gar nicht.
    Dein Bericht liest sich wie immer sehr flüssig und gut. Ich finde es schön, dass du so authentisch berichtest und auch die Schattenseiten erwähnst.

    Ganz liebe Grüße
    Julie von julie-en-voyage.com

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  9. Wow das sieht sehr sehr spannend aus! Und super Tipps – sollte ich jemals dahin kommen, werd ich mich auf jeden Fall daran halten ;) LgT eam cookingCatrin

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  10. Ich war leider noch überhaupt nicht in Asien. Aber ich möchte auch so gerne einmal dorthin. Mich reizen vor allem Singapur, Thailand, Japan und Indonesien. Kuala Lumpur sieht aber auch richtig toll aus, vor allem bei Nacht. Ich hoffe ich schaffe es nächstes Jahr endlich einmal dorthin zu fliegen :)

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  11. Zuerst dachte ich, wow einen Wochenendtrip nach Kuala Lumpur, wie stressig. Dann habe ich erst gesehen, dass Du in Singapur lebst. WAr interessant zu lesen und das letzte Foto finde ich richtig schön. Ich hoffe, deinem Knie und Fuss geht es wieder besserl. LG Claudia

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  12. Hallo Michelle,

    wow, das ist ein toller Reisebericht und sehr ausführlich. Klasse. Ich muss ehrlich sein, das ist eine Gegend in der ich noch nicht ansatzweise war. Ich stelle es mir aber toll vor. Einfach auch eine komplett andere Kultur mal kennen zu lernen. Solche Reiseberichte wie deiner stiften einen an, sich mal dort hin zu begeben.

    Liebe Grüße
    Bea

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  13. Ich fand KL super und würde gern nochmal hin. Ich hatte nur einen Tag Zeit, und das fand ich zu wenig. Aber ich kann verstehen, dass deine Maßstäbe hoch sind, denn Singapur ist nun mal einfach die absolut obertolle Stadt.
    Liebe Grüße
    Angela

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  14. Ich war noch nie in Kuala Lumpur, aber die Batu Caves und die Twin Towers reizen mich sehr. Interessant zu lesen wie du die Stadt empfunden hast. Vielen Dank für die Eindrücke
    Vg Simone

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  15. Hätte ich in Singapur mehr Zeit gehabt, wäre ich sicher auch nach Malaysia gefahren.
    Auch wenn ich mir gut vorstellen kann, dass es schon ein deutlicher Unterschied ist.

    Wie lange hält denn eigentlich so ein Henna Tattoo?
    Liebe Grüße, Katja vom WellSpa-Portal

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  16. Interessant zu lesen, was Du für Erfahrungen in KL und Malaysia gemacht hast und vor allem Dein Fazit! Von den ganzen südostasiatischen Ländern, die ich kennenlernendurfte, liegt Malaysia bei mir auch nicht auf den Topplätzen. Habe viele Traveller getroffen, die sich auch nicht ganz wohl gefühlt haben, zum Teil eine nicht so willkommenheißende Atmosphäre. Singapur kenne ich bisher leider immer noch nicht :-/. Liebe Grüße, Alex

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  17. Liebe Michelle,

    wow, was für ein toller Beitrag. Ich wusste nicht, dass man von Singapur so günstig nach Kuala Lumpur kommt und klingt so, als könnte man das mal für ein Wochenende machen.
    Bei deinem Sturz hab ich richtig mitgelitten. Mir könnte das auch gut passieren.

    Danke dir für diesen genialen Ausflugstipp. :)

    Viele liebe Grüße
    Kathi

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  18. Liebe Michelle,
    hach ja Kuala Lumpur ist toll. Wir konnten bei deinem Bericht gerade in wundervollen Erinnerungen schwelgen. Danke dafür :-)
    Liebe Grüße
    Ines und Thomas

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